Der FOB-Effekt beim 60-Zöller

Besserwisser weisen gerne drauf hin, dass mehr Menschen durch herabfallende Kokosnüsse sterben als durch Hai-Attacken. Ihr Kolumnist betrachtet weder das eine noch das andere als reale Bedrohung und wendet sich lieber einem Fernseher zu, der noch flacher ist als das Programm, das er zeigt: Kolumnen, die die Welt nicht braucht #27: Der FOB-Effekt beim 60-Zöller

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Free Video Converter: AVI etc. in Flash SWF konvertieren

(Wer nur das Tool sucht: zur Zwischenüberschrift springen!)

Es gibt Tage, da verzweifle ich. Etwa wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, ein Video in ein anderes Format konvertieren will, heute: Flash-Video, am besten SWF. Das beginnt bei einer meiner Meinung nach nur Schundsoftware nennbaren Anwendung namens Magix Video Deluxe 16, die zwar den Rechner mit so gut wie nichts blockiert, dabei aber nur einen von vier Kernen auszulasten vermag. Wahrlich magisch! Schade nur, dass die Software nicht selbst SWF auswirft. Immerhin kann sie andere Codecs, sofern sie diese gesondert aktiviert… etc. Es wäre einen eigenen Verriss wert.

Immerhin konnte sie dazu dienen, zig Videoformate auszuspucken, die ein üblicher Verdächtige wie SUPER aber durch die Bank mit einem Error quittierte, jedenfalls beim Versuch, sie in ein SWF zu konvertieren. Ein Update auf die neueste Version von SUPER bescherte mir dann das heimlich untergeschobene Angebot, irgendeine Toolbar zu installieren, was ich dankend per ‘decline’ ablehnte, was aber dazu führte, dass SUPER die Installation abbrach. Immerhin deinstallierte es vorher die Vorversion, die immerhin noch zu starten vermocht hatte. Für die Deinstallation bin ich nun letztlich nicht undankbar.

Danach machte ich den Free Video to Flash Converter ausfindig. Fast … Ja: Leicht & locker, free & easy. Nein: Leider sind die Auflösungen fest verdrahtet.

Video zu Flash konvertieren

Doch da, endlich: Freemake Video Converter ist das Tool der Wahl. Das Versprechen: Es wandelt Filme, Fotos, Musik und Webvideos in Formate wie AVI, MP4, WMV, MKV, SWF, 3GP, MPEG, MP3 um. Die Wahrheit: Es konnte mein Full-HD-Video problemlos als 560×304-Pixel-SWF auswerfen. Perfekt!  Mein Tipp des Tages.

Konvertiert Videos in andere Formate, unter anderem in Flash SWF

 

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Aktuelle WordPress-Seite twittern oder zu Facebook schicken

Braucht man, wenn man WordPress auf einem eigenen Server betreibt und jeden Beitrag mit einem “twitter mich” oder “teile mich auf Facebook”-Button versehen will (aber kein Plugin einsetzen möchte). Der Trick beruht auf der Analyse dessen, wie Facebook und Twitter das Zeug haben wollen:

http://twitter.com/home?status=Text_http://www.example.com
http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.example.com&t=Text

Gibt sicher auch bei Twitter die Möglichkeit, URL und Text zu trennen, aber mir reicht es so.

Hier ist der Code:
Beitrag <a href=”http://twitter.com/home?status=&lt;?php the_title(” , ‘ – ‘); echo get_option(‘home’); ?>/?p=<?php the_ID(); ?>” target=”_blank”>twittern</a> oder <a href=”http://www.facebook.com/share.php?u=&lt;?php echo get_option(‘home’); ?>/?p=<?php the_ID(); ?>/&t=<?php the_title(” , ”); ?>” target=”_blank”>facebooken</a>

Erklärung: <?php the_title(” , ‘ – ‘);?> – wirft den Beitragstitel aus und <?php echo get_option(‘home’); ?>/?p=<?php the_ID(); ?> wirft den Link des Beitrags aus. Übergeben wird also die ID, damit die URL gleich kürzer ist als mit Permalink, ohne dass man dazu einen Kürzer braucht. Der Text bei der Facebook-Variante wird meines Wissens nur verwendet, wenn Facebook keinen Text selbst ermitteln kann, ist also höchst optional.

In Aktion 1:1 auf http://scareware.de/ (weil ich ShareThis satt hatte). Der Charme dieser Lösung besteht darin, dass man kein lahmes Plugin braucht und daher auch nichts von irgendwem getrackt wird. Wenn einer eine bessere Lösung hat – nur her damit.

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Das Buch der lebenden Toten

Man ja nicht oft im Leben das Vergnügen, Juror zu sein, noch seltener ist das Fall in Sachen Hochliteratur. Umso vergnügter war ich, als mir ein entsprechender Job im Mail 2009 angetragen wurde, als das Wiener Netzmagazin EVOLVER einen Zombie-Literaturwettbewerb ausschrieb, der Oktober 2010 endlich seinen Abschluss fand. Etwas über 250 Storys zu lesen kann, das gebe ich zu, ab einem bestimmten Zeitpunkt zur Last werden. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Buch der lebenden Toten (zu haben: beim Verlag, bei Amazon) versammelt 22 Storys, die einer Jury von zehn Personen gefallen mussten, zu einem erstaunlich abwechslungsreichen Reader, der nicht nur dem Genre-Fan gefallen wird, sondern auch Lesern, die mit dieser Art von “Literatur” eigentlich gar nichts am Hut haben. Machen Sie sich von Vorurteilen frei! Als Beispiel kann dafür die Sieger-Geschichte des Wettbewerbs stehen, die Sie hier in voller Länge lesen können.

Hier noch ein paar schöne und schräge Videos der Live-Präsentation. Es kann gar nicht genug betont werden, dass dieses Buch gekauft werden muss, allein schon, um diesen einzigartigen Verlag zu unterstützen, der gottseidank nicht die siebenundneunzigste Vampir-Schmonzetten-Anthologie fabriziert hat. Also raus aus den Gräbern und rein in den Buchhandel!




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Amazon down

Jetzt schon geraume Zeit:

Amazon down

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Doch nicht völlig ausfallsicher, so ne S3-Cloud…?

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